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Buggy Test 2017

Unser Buggy Test 2017: Wir wissen, wie schwer es sein kann, das richtige Gefährt für sich und sein Kind zu finden. Deshalb haben wir sechs Modelle für Sie getestet, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern. In unserem Buggy Test haben wir aktuelle Modelle für Sie verglichen und den Buggy Testsieger ermittelt:

Beliebteste Buggys

Icoo Buggy Pluto

125,00 €

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Mountain Buggy Terrain

580,64 € 829,00 €

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Gesslein Buggy Swift

169,99 €

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Osann Buggy Fast Fold

189,88 € 229,00 €

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Preis- / Leistungssieger
Knorr Zwillingsbuggy Side by Side

ab 108,27 € 185,95 €

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Preis-Leistungssieger
Peg Perego Buggy Lite Classico

ab 289,96 € 299,96 €

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Hauck Zwillingsbuggy Roadster Duo SLX

ab 229,99 € 249,99 €

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Sieger günstige Modelle
Hauck Buggy Speed

ab 54,06 €

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Maclaren Buggy Triumph

ab 209,80 € 219,00 €

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CYBEX GOLD Buggy Callisto

ab 229,00 € 299,00 €

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Hartan Buggy i-mini 112

219,00 €

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Maclaren Buggy Quest

ab 275,00 € 279,00 €

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Unsere Buggy Test Kriterien

Zum Testen aller Buggys verwenden wir ein einheitliches Verfahren, das sich in die vier Testbereiche Handling, Komfort, Stabilität und „Zusammenklappen“ aufteilt, aus welchen sich die Endnote für das Gefährt ergibt.

Handling (30%)

Wer nach einem Buggy sucht, der legt meist viel Wert darauf, dass sich das Gefährt gut schieben lässt und man auch mal in ein Kaufhaus gehen kann, ohne ständig vor- und zurückschieben zu müssen um auch um Ecken herum zu kommen. Auch sollte ein Buggy nicht all zu schwer sein, damit man ihn problemlos alleine tragen kann. In dieser Kategorie machten alle Buggy-Kinderwagen, die wir getestet haben eine recht gute Figur. Unterschiede gab es vor allem bezüglich des Gewichts und der Fahreigenschften. So waren die teuren Buggys, die in den anderen Kategorien oftmals recht gut abschnitten im Durchschnitt um einiges schwerer als die günstigeren Buggys. Dafür ließen diese schwereren Kinderwagen sich meist besser schieben. Hier muss man sich somit entscheiden worauf man selber mehr Wert legt: Wer einen komfortablen Buggy sucht, der wird ein paar Kilo mehr wohl in Kauf nehmen müssen.

Komfort (30%)

Bei diesem Punkt haben wir versucht uns in die Rolle des Kindes hinein zu versetzten: Wie bequem ist der Buggy? Wie gut kann das Kind darin sitzen? Kann es auch mal liegen, wenn es müde wird? Kann man den Sitz sowohl in Fahrrichtung als auch in Richtung des Schiebenden stellen?
Wie bei den anderen Kriterien wurde auch hier deutlich, dass die teureren Modelle oftmals etwas mehr zu bieten haben: Federung und Luftreifen machen nicht nur das Schieben angenehmer, sondern sorgen auch beim Kind für ein angenehmes Fahrtgefühl. Gut gepolsterte Sitze federn ebenfalls und halten zudem warm.

Stabilität (25%)

Ein Buggy soll zwar leicht und wenig sein, dies sollte aber nicht zulasten der Stabilität gehen. Ein wackeliges Gefährt, das bei geringster Belastung droht umzukippen oder gar zusammen zu brechen, da will man sein Kind nicht hinein setzen!
In unserem Buggy Test erfüllten alle Buggymodelle die Mindest-Standards, Unterschiede gab es aber dennoch große. Deutlich wurde hier vor allem eins: Wer ein stabiles und gut verarbeitetes Gerät haben möchte, der muss auch etwas mehr bezahlen. Wer den Buggy hingegen nur für kurze Strecken in der Stadt braucht, der bekommt auch für wenig Geld ein passendes und akzeptables Gefährt.

Buggy TestZusammenklappen (15%)

Einen Buggy legt man sich meist dann zu, wenn das Kind schon etwas größer ist und man eine Alternative zu den sperrigen und schwer zu transportierenden Kinderwagen sucht. Darum haben wir als letztes Kriterium das Zusammenklappen bewertet. Wie schnell lässt sich der Buggy zusammenklappen und wie groß ist er dann noch? Passt er gut in einen kleinen Kofferraum oder muss man bei den Maßen genau hinschauen um nicht doch eine böse Überraschung zu erleben? In unserem Buggy Test ließen sich eigentlich alle Buggys gut zusammenklappen. Selbst das etwas abgeschlagene Modell von United Kids kann in dieser Kategorie punkte sammeln.

Was kostet ein guter Buggy?

Viele Eltern, die einen Buggy suchen fragen sich, wie viel Geld man für ein solches Gefährt einplanen sollte. Die Spannbreite ist mittlerweile enorm: sehr günstige Buggys bekommt man teilweise schon für ca. 20 Euro, für die „Luxus-Modelle“ muss man hingegen bis zu 500 Euro einplanen.

In unserem Buggy Test haben wir uns bemüht möglichst viele Buggys verschiedener Preiskategorien zu testen. Unser günstigstes Modell, den Buggy von Safety First bekommt man bei Amazon.de derzeit für etwa 20 Euro, das teuerste Modell, der Quinny Zapp Xtra kostet fast das zehnfache. Auffällig ist zunächst natürlich, dass der teuerste Buggy auch am besten abgeschnitten hat und der günstigste auf dem letzten Platz gelandet ist. Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass dies nicht bedeutet, dass die teureren Modelle automatisch besser sind. Wie in jedem anderen Bereich auch, erhöht ein höherer Preis zwar die Chance, dass es sich tatsächlich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt, garantiert dies jedoch nicht. Auf den mittleren Plätzen kann man dies deutlich sehen: dort liegt zum Beispiel der eher günstige Hauck Sport auf dem dritten Platz, vor dem deutlich teureren Froggy City Bug.

Zudem sollten Eltern stets im Auge behalten, wofür sie den Buggy benötigen. Im Buggy Test haben wir die Buggys in allen wichtigen Bereichen getestet. Für viele genügt es jedoch, wenn der Buggy nur in einem oder in zwei Bereichen gut abschneidet, da die anderen Funktionen kaum genutzt werden oder nicht so wichtig sind.

Wir von BuggyTest.info raten Eltern stets sich auf ihr Bauchgefühl zu verlassen. Wenn man das Gefühl hat, den richtigen Buggy gefunden zu haben, ist es oftmals nicht verkehrt sich auf dieses Gefühl zu verlassen. Einen Überblick über günstige Buggys, die dennoch gut in Tests abschneiden, finden Sie hier: Buggy günstig.

Welcher Buggy passt zu meinem Kind?

Hierbei spielt natürlich zunächst einmal das Alter eine entscheidende Rolle: Je jünger das Kind ist, desto bequemer sollte ein Buggy sein. Wenn das Kind dagegen schon älter ist und auch schon einen Teil der Strecken läuft, dann kann man auch ruhig auf ein günstigeres, nicht so gut ausgestattetes Modell zurück greifen.

Auch ist das Alter und die Größe entscheidend: es gibt Buggys, die schon für Säuglinge ab 0 Monaten geeignet sind und andere die erst für Kinder ab 6 Monaten geeignet sind. Bei allen Buggys ist genau beschrieben ab welchem Alter der Kinderwagen geeignet ist.

Was Farbe und Design des Buggys angeht, hat man heutzutage die Qual der Wahl: es gibt einfarbige Buggys in allen möglichen Farben oder gemusterte, die teilweise echte Hingucker sind. Egal ob klassisch schick in dunklen Blautönen oder auch Schwarz oder doch eher modern mit Punktmuster, mittlerweile gibt es wohl kaum eine Farbe und kaum ein Muster, dass man nicht bekommen könnte.

Welcher Geländebuggy taugt was?

Viele Buggys unterscheiden sich letztendlich vor allem darin, für welche Art Gelände sie geeignet sind. So gibt es zum Beispiel viele Buggys, die sich sehr gut eignen, wenn man in der Stadt einkaufen geht. Dort braucht man in der Regel ein Gefährt, dass wendig ist und möglichst nicht so schwer, damit man auch ein paar Stufen überwinden kann. Ob der Buggy gut gefedert ist oder Luft- oder Plastikreifen hat ist hingegen nur dann wichtig, wenn man auch oft über Kopfsteinpflaster fährt. Wenn man allerdings einen Ausflug in den Wald oder über holprige Feldwege macht, so sind ganz andere Qualitäten wichtig: Hier ist eine gute Federung ein Segen für das Kind und etwas höheres Gewicht sorgt dafür, dass der Buggy sicher fährt und sich nicht so schnell umschmeißen lässt.

Hier finden Sie eine Auswahl an Gelände-Buggys und Tipps worauf Sie beim Kauf eines solchen achten sollten.

Worauf sollte man beim Buggy-Kauf noch achten?

In unserem Buggy Test haben wir uns natürlich bemüht möglichst viele Bereiche zu testen, die für Eltern und Kind wichtig sein könnten, trotzdem gibt es einiges, was wir derzeit nicht berücksichtigen konnten. So rückt ein sehr wichtiger Aspekt vor allem in letzter Zeit immer mehr in den Vordergrund, den wir in unserem großen Buggy Test nicht berücksichtigt haben: die soziale und ökologische Verträglichkeit des Buggys. Hierbei geht es vor allem darum unter welchen Bedingungen der Buggy hergestellt wurde, welche Materialen wie be- und verarbeitet wurden und wie viel CO2 der Buggy verbraucht hat, bis er beim Endkunden ankommt.

So werden zum Beispiel Buggys nicht in Deutschland hergestellt, sondern in weit entfernten Ländern. Hier ist nicht nur der Transportweg zu bedenken, sondern vor allem auch unter welchen Bedingungen die Angestellten dort arbeiten müssen. Viele Stoffbezüge werden zum Beispiel in ähnlichen Fabriken gefertigt wie die, die in letzter Zeit in den Nachrichten waren, weil die Arbeitsbedingungen dort so schlecht sind. Wenn man so etwas nicht unterstützen möchte, sollte man sich vor dem Kauf genauestens informieren wo was gefertigt wird (was oftmals leider gar nicht so einfach ist).

Materialschwund vermeiden

Ein weiterer Punkt sind die verwendeten Materialien. Hier sollte man doppelt hingucken, denn es geht nicht nur darum, mit welchen Materialien die Umwelt sowie die Arbeiter belastet werden, sondern letztendlich wird das eigenen Kind in dem Wagen sitzen und mit all diesen Stoffen in Berührung kommen. Auch wenn wir in Deutschland oftmals davon überzeugt sind, dass unsere Gesetze und Vorgaben sehr streng sind, konnte die Stiftung Warentest in einem Kinderwagentest in ALLEN Kinderwagen gesundheitsgefährdende Stoffe in den Bezügen nachweisen. Zwar sind die Stoffe nicht akut gefährlich, bei einer längeren Belastungen drohen jedoch gesundheitliche Schäden. Bizarr ist hier, dass für Kinderspielzeug strengere Regelungen gelten als für Kinderwagen und Buggys. Dieser Buggy Test ist mittlerweile jedoch 5 Jahre alt und viele der getesteten Modelle gibt es nicht mehr zu kaufen. Da wir nicht über die nötigen Geräte verfügen, konnten wir die von uns getesteten Modelle jedoch nicht auf Schadstoffe testen. Wir empfehlen darum auf besondere Prüfsiegel oder Qualitätsmerkmale wie den Geruch im Laden zu achten.

Buggys im Ökotest Vergleich

In der Ausgabe der Zeitschrift Ökotest (Mai 2015) wurden Buggys untersucht. Wir haben die daraus resultierenden Ergebnisse für Euch zusammen gefasst.

Der ÖKO TEST Buggy Test

Selbstverständlich ist nicht jeder Buggy wie der andere. Deswegen wurde für den Buggytest von Ökotest acht unterschiedliche Modelle eingekauft. Diese stammen aus der komfortablen Sorte, sind gefedert, haben einen Korb für Kleinigkeiten und Kinder können in diesem auch Liegen oder zumindest ins Schräglage schlafen. Im Buggy Test waren die Hauptaspekte die Sicherheit und Haltbarkeit der Modelle. Zusätzlich wollte der Buggytest von Ökotest wissen, wie es mit den Inhaltsstoffen in den Materialien aussieht und ob diese das Kind, die Eltern oder Umwelt gefährden könnten.

Das Ergebnis des Buggy Tests

Ein Punkt ist bei den meisten Buggys aufgefallen: Sie waren im Einsatz, Komfort und Sicherheit gut dabei, doch die Inhaltsstoffe haben meist das Ruder zur negativen Seite gewendet. Gerade Marken wie MacLaren oder Moon konnten gut von sich überzeugen, doch auch bei diesen Herstellern sind die weichen Kunststoffteile der Kinderkutsche mit starken Schadstoffen belastet. Interessant ist das Billigmodell „Babycab Buggy Aron“. Da dieser verbotene Weichmacher enthält, hätte es in dieser Version gar nicht verkauft werden dürfen. Nur drei Buggy haben beim Endergebnis ein „befriedigend“ erhalten.

Weichmacher gefunden

Die Weichmacher sind die größte Schande der Buggys. Die Phthalatverbindungen sind in Kinderspielzeug verboten, weil ein begründeter Verdacht besteht, dass diese hormonell wirken. In der Regel wird unterschieden, ob das belastete Teil vom Kleinkind in den Mund genommen werden kann oder nicht. Unter diesen Weichmachern sind drei als besonders kritisch eingestuft, wie DEHP, und komplett verboten. Dennoch wurde DEHP weit über der Toleranzgrenze im Babycab Buggy Aron entdeckt. Um ihn nachzuweisen, wurde eine Mischprobe aus Griffen und Fußstützen genommen. Das Verbot gilt natürlich auch bei dem Buggy, denn nach Auskunft von mehreren Überwachungsbehörden, wie des Hessischen Landeslabors oder des Bayrischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, gelten Buggys als Babyartikel.

Im Koelstra Buggy Simba T5 ist hingegen DINP, welches ebenfalls verboten ist, wenn die Kinder die Teile in den Mund nehmen können. Im Angesicht des Leitfadens der europäischen Chemikalienagentur ECHA steht dieses im Zusammenhang mit den Griffen und Fußstützen. Allerdings hat sich Ökotest von dieser Aussage entfernt, denn für sie ist klar, dass es an einem Buggy nichts gibt, was ein Kind nicht in den Mund nehmen könnte. Deswegen hat DINP nicht ins Babyartikel zu suchen.

Einen kleinen Pluspunkt gibt es: Die meisten Hersteller haben Phthalate aus ihren Produkten verbannt. Allerdings wurde im Labor festgestellt, dass dafür Ersatzweichmacher zum Einsatz kommen, die leider noch nicht ausreichend erforscht sind.

Weitere Schadstoffe im Umlauf

Auch bei einem Buggy ist es der Fall, dass sich die Schadstoffe addieren. Gerade das belastete Babycab-Modell fällt durch einen hohen Cocktail an Schadstoffen aus, sowie durch einen hohen Gehalt an verschiedenen, möglicherweise krebserregenden PAK-Verbindungen. Doch auch die anderen Buggy schließt das nicht aus. Sie enthalten bedenkliche und/oder umstrittene Inhaltsstoffe, sodass es zu einem ?ungenügend? im Bereiche Schadstoffe in sieben Fällen kam. Weniger mit Schadstoffen belastet ist das Modell Trends für Kinds Buggy Dot. Wissenswert ist, dass sich keine bedenklichen Schadstoffe in den Hauptstoffen des Buggys befanden. Jedoch ist Antimon zu kritisieren, da es sich mehrfach deutlich aus dem Polyestergewebe gelöst hat. Dieses Element ist gerade für Haut und Schleimhäute ungesund und kann die Umwelt belasten.

Der Härtetest

Nun geht es zum Härtetest über. Auf einer holprigen Strecke brach bei Kilometer 18,9, mehr als die Hälfte der Strecke, nur eine einzige Schraube. Beim Kiddy Buggy City\’n Move wurde deswegen der Klappmechanismus beschädigt. Ansonsten verlief der Buggy Test im Bereich der Stabilität mehr als gut aus, sodass alle getesteten Modelle weitestgehend sicher sind. Alle verfügen über ein Fünf-Punkt-Gurtsystem zum Anschnallen der Kleinen. Ein kleiner Negativpunkt sind die Ecken und leicht scharfen Kanten im Radius des Kindes, die von den Testern mehrfach bemängelt wurden.

Auch der Komfort bleibt nicht auf der Strecke. Es fällt direkt auf, dass Buggys eine niedrigere Schieberhöhe besitzen, als ein Kinderwagen. Dies ist notwendig, damit das Faltmaß klein ausfällt. Vier Griffe waren besonders niedrig, sodass großgewachsene Väter und Mütter den Buggy nicht mehr komfortabel schieben konnten. Positiv fällt der MacLaren-Buggy in dieser Hinsicht auf, der als einziger eine regelbare Griffhöhe von bis zu 110 Zentimetern besitzt. Darüber hinaus sollte ein Buggy leicht und gut zu verstauen sein, weshalb der Ökotest Minuspunkte vergeben hat, wenn ein Buggy (gefaltet oder im Gebrauch) besonders groß oder schwer war. Insofern kann das wenige Gewicht dazu beitragen, dass der Buggy in Körbe oder Taschen verstaut werden kann. Alle Buggy-Modelle haben vorne feststellbare Schwenkräder, doch ein exakter Geradeauslauf ist nicht machbar.

Mit ein wenig Übung sind alle Buggys schnell zusammengefaltet. Sechs der acht Modelle haben den weit verbreiteten Faltmechanismus mit einem Scherenkreuz. Dieses muss angehoben werden. Zusätzlich gibt es ein weiteres Sicherheitspedal an der Seite. Der Vorteil ist, dass sie im geklappten Zustand recht schmal sind, aber immer noch eine Länge von 105 bis 110 Zentimeter aufweisen. Der Moon Buggy Kiss und der Trends for Kids Buggy Dot sind anders. Sie haben ein anderes Klappsystem und lassen sich deshalb zu einem kurzen, breiten Paket falten.

Reaktion der Hersteller

Der Hersteller Kiddy konnte nicht erklären, wieso sich die Schraube beim Buggy Test auf einer kurzen Strecke gelöst hat. Immerhin werden die Kiddy-Kinderwagen regelmäßig (jede Charge oder jeder 1.000te Wagen) auf dynamische Festigkeit geprüft. Hierzu kommen über 400.000 Impulse auf etwa 216 Kilometer Strecke zum Einsatz. Das Ganze geschieht auf einem Laufband mit vier Hindernissen pro Umdrehung. Der kleine Unterschied war, dass das beauftragte Prüfinstitut den Buggy auf einem Trommelprüfstand gemessen hat. Laut den Hersteller kann die Schraube schnell durch eine neue ersetzt werden. Mit einem Anruf beim Hersteller erhält der Kunde diese Schraube über den Ersatzteilservice.

Checkliste für Ihren Buggy Kauf

Auf folgende Punkte sollten Sie beim Buggykauf achten:

  • Was soll der Buggy leisten?
  • Hat der Sitz die richtige Größe?
  • Kann die Rückenlehne geneigt werden und um wie viel Grad?
  • Ist die Sitz- und Liegeposition angenehm für das Kind?
  • Kann der Buggy eingesetzt werden, auch wenn das Kind wächst?
  • Schützt das Verdeck vor Sonne und Regen?
  • Liegt eine bequeme Schiebehöhe für die Eltern vor?
  • Zusammengefaltet: Passt der Buggy in jeden Kofferraum?
  • Lässt sich der Buggy gut mit Kind und beladenen Korb lenken?
  • Wie viel darf in die Tasche oder den Korb geladen werden?
  • Welche Größe haben die Räder?
  • Haben die Räder eine Federung?
  • Kann der Haltebügel für größere Kinder entfernt werden?
  • Ist der Faltmechanismus leicht und schnell durchführbar?

Wie wurde bei ÖKO TEST getestet?

Der Einkauf

Ökotest hat keine ultra-leichten Buggys im Buggy Test verwendet. Es sollten Modelle wie eine komfortable Kinderkutsche sein, die über ein Dach verfügen und schon frühzeitig den Kinderwagen ersetzen können. Dementsprechend sollte eine Liegeposition möglich sein. Somit wurden acht Modelle zum Preis von 50 bis 300 Euro gekauft, die von Marken wie MacLaren, Trends for Kids, Koelstra oder Chicco stammen.

Die Prüfung in der Praxis

Alle Anforderungen an einen sicheren Buggy oder Kinderwagen sind in der Norm DIN EN 1888 festgelegt. Die Richtlinien im Sinn nahmen die Tester von Ökotest die Buggys unter die Lupe. Insofern wurde die Schiebeeinheit, das Bremssystem, die Haltegurte und der Faltmechanismus überprüft. Schnell wurde festgestellt, ob der Wagen den Aufprall an eine Bordsteinkante aushält oder beschädigt. Ebenso dürfen keine Löcher oder scharfe Kanten vorliegen, die zur Verletzungsgefahr beitragen. Darüber hinaus fehlte der Härtetest nicht, der über die oben genannte Norm hinausging. Somit wurden die Buggys auf dem Trommelprüfstand 100.000 Stößen ausgesetzt und liefen in dieser Zeit 32 Kilometer über eine rotierende Walze.

Die Inhaltsstoffe

In vielen früheren Buggy Tests waren die Materialien in der Regel mit vielen Schadstoffen belastet. Besonders die weichen Kunststoffe der Griffe besaßen die hormonell wirkenden Phthalat-Weichmacher, die krebsverdächtigen PAK und bedenkliche oder sogar verbotene Farbstoffe. Aufgrund dieser gefährlichen Verbindungen hat der Ökotest auch alle Materialien überprüfen lassen.

Die Bewertung

An erster Stelle bei einem Buggy Test steht die Sicherheit der Buggys, weshalb diese bei dem Endergebnis des Buggytest mit 60 Prozent das stärkste Gewicht hat. Mit 40 Prozent wurden die Inhaltsstoffe bewertet. Sollte ein Buggy mit Spielzeug und Babyartikeln die komplett verbotenen Phthalat-Weichmacher einsetzen, konnte das Ergebnis nur „ungenügend“ ausfallen. Die anderen regulierten Weichmacher sind häufig nicht besser als „mangelhaft“. Am Ende wurden alle wichtigen Faktoren zusammengeschlossen und aufgelistet. Insofern konnte eine faire Bewertung entstehen, die nicht von dem Hersteller oder anderen Punkten beeinflusst wurde. Somit entstand das Endergebnis des Buggy Tests.